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Arbeitsmarkt im Wandel: Entwicklung der befristeten Beschäftigung in Deutschland

Den Daten des IAB-Betriebspanels zufolge hat sich die Zahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse zwischen 1996 und 2018 von 1,3 auf 3,2 Mio. mehr als verdoppelt und damit einen neuen Höchstwert seit Beginn der Erhebung erreicht (Hohendanner 2019b). Das entspricht einem Anstieg von 3,9 auf 8,3 Prozent der Beschäftigungsverhältnisse, wobei der Anteil gegenüber 2017 unverändert ist.

Die Zahl der Befristungen ohne sachlichen Grund hat sich zwischen 2001 und 2018 mehr als verdreifacht – von rund 550 000 auf 1,8 Millionen. Der Anteil an allen Arbeitsverhältnissen ist im selben Zeitraum von 1,7 auf 4,8 Prozent gestiegen (detaillierte Daten dazu bietet der WSI Policy Brief 36).



Detaillierte Daten und Analysen:

Download WSI Policy Brief 36, 03/2020 (pdf)
Download Daten (xlsx)
Download Karte (png, Print-Auflösung)

Literatur

 

Hohendanner, C. (2019b): Immer mehr befristet Beschäftigte werden übernommen, Nürnberg

 

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