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Arbeitsmarkt im Wandel: Sonn-und Feiertagsarbeit

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Insgesamt arbeiteten rund 25 Prozent der Erwerbstätigen im Jahr 2016 regelmäßig an Sonn- und Feiertagen, 11 Prozent nur gelegentlich 14 Prozent regelmäßig. Zwischen 2002 und 2016 hat der Anteil derjenigen, die am Sonntag oder an Feiertagen arbeiten müssen, mit 3 Prozentpunkten leicht zugenommen.

Sonn- und Feiertagsarbeit ist je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich stark verbreitet. Vor allem im privaten und öffentlichen Dienstleistungsbereich ist Sonn- und Feiertagsarbeit gängig (Gesundheits- und Altenpflege, Polizei, etc.). Darunter fällt auch das Gastgewerbe, in dem Sonn- und Feiertagsarbeit sehr verbreitet ist. Im produzierenden Sektor liegt der Anteil deutlich darunter.

Der Grund dafür liegt u.a. im Arbeitszeitgesetz, denn grundsätzlich dürfen nach § 9 Abs. 1 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) Arbeitnehmer an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen von 0 bis 24 Uhr nicht beschäftigt werden. Von diesem Grundsatz sieht § 10 ArbZG jedoch Ausnahmen vor, etwa für Polizeibeamte, Rettungsfachpersonal, Feuerwehrleute, Schichtarbeiter oder Krankenhausbedienstete. Mit der Arbeit an Sonn- und Feiertagen kann eine besondere soziale Belastung einhergehen, zumal diese Arbeitszeiten in der Freizeit der Mehrheit der Beschäftigten liegen und das gesellschaftliche Miteinander erschweren.

Literatur


BMAS/BAuA (2017): Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Berichtsjahr 2016.

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