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Arbeitsmarkt im Wandel: Folgen der Digitalisierung in unterschiedlichen Branchen

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Hinsichtlich der Beschäftigungsentwicklung zeigt sich im Kontext der gut laufenden Konjunktur ein überwiegend positives Bild. So berichten die Betriebsräte weitaus häufiger (36 Prozent) von einem Personalaufbau als von einem Personalabbau als Folge der Digitalisierung. Wie die Abbildung zeigt, gilt dies auch für die einzelnen Wirtschaftszweige. Besonders günstig stellt sich die Situation im boomenden Baugewerbe und im produzierenden Gewerbe (Investitionsgüter) dar. Eine Ausnahme bilden die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen, wo die Kombination aus dauerhaften Niedrigzinsen und der Digitalisierung dazu führt, dass die Betriebsräte in jedem dritten Betrieb von Personalabbau berichten. Hier kommt es häufiger zu einer Automatisierung von Arbeitsschritten. Wenig überraschend wird die Digitalisierung in dieser Branche von den Betriebsräten auch häufig negativ bewertet. Einen Personalaufbau hat es – im Gegensatz zu anderen Branchen – nur in 15 Prozent der Betriebe gegeben. Damit erweist sich der Finanz- und Versicherungssektor im Branchenvergleich als ein Verlierer der Digitalisierung.

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