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WSI Verteilungsmonitor: REALE BRUTTOMONATSVERDIENSTE IN OST- UND WESTDEUTSCHLAND, 2005-2018

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Die realen Bruttomonatsverdienste sind in Deutschland seit dem Jahr 2005 leicht, aber kontinuierlich gestiegen: Gemessen in Preisen von 2015 haben sie sich von 3.365 Euro im Jahr 2005 auf 3.738 Euro im Jahr 2018 erhöht.

In Westdeutschland sind die realen Bruttoverdienste im Vergleich zum Vorjahr um 39 Euro angestiegen, in Ostdeutschland sogar um 46 Euro. Die Differenz zwischen Ost- und Westdeutschland ist jedoch nach wie vor groß, wenngleich sie sich schon seit 2014 spürbar verkleinert hat. Während die Differenz im Jahr 2014 noch bei 896 Euro lag, ging sie bis 2018 auf 813 Euro zurück. Dies entspricht einer Verringerung von über 9 Prozent.

Damit wuchsen die realen monatlichen Bruttoverdienste in den letzten zwölf Jahren in Ostdeutschland von 2.597 Euro im Jahr 2005 bis zum Jahr 2018 um knapp 17 Prozent und erreichten 3.035 Euro. In Westdeutschland erhöhten sich die realen Bruttomonatsverdienste im selben Zeitraum hingegen um gut 10 Prozent von durchschnittlich 3.491 Euro im Jahr 2005 auf 3.848 Euro im Jahr 2018.






Weitere Erläuterungen

Bruttoverdienst: Der Bruttoverdienst umfasst den regelmäßig gezahlten steuerpflichtigen Arbeitslohn sowie Sonderzahlungen und steuerfreie Zuschläge z.B. für Nacht- und Schichtarbeit. Er wird oft als durchschnittlicher Bruttomonats- oder Bruttostundenverdienst ausgewiesen.

Quellen

Statistisches Bundesamt 

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