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: Normalarbeitsverhältnis

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2018 standen 70,3 Prozent aller Kernerwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis - d.h. sie waren unbefristet in Vollzeit beschäftigt und nicht bei einem Leiharbeiter angestellt.

Von Anfang der 1990er bis zur Mitte der 2000er Jahre erodierte das Normalarbeitsverhältnis kontinuierlich. Standen 1991 noch 77,7 Prozent aller Kernerwerbstätigen in einem Normalarbeitsverhältnis, so waren es 2006 nur noch 65,4 Prozent. Absolut nahm die Zahl der Normalarbeitnehmer/innen in dieser Zeit um 4,7 Millionen Personen ab. Seit der Mitte der 2000er Jahre ist jedoch wieder ein moderater Anstieg zu verbuchen. Während der Anteil der Normalarbeitnehmer/innen an allen Kernerwerbstätigen nicht einmal den Stand zu Beginn des letzten Jahrzehnts erreicht hat, lag die absolute Zahl der Normalarbeitnehmer/innen 2018 mit 26,2 Millionen wieder in etwa auf dem Niveau  des Jahres 1992.



Weitere Erläuterungen

Normalarbeitsverhältnis: In der Abgrenzung des Statistischen Bundesamtes liegt ein Normalarbeitsverhältnis vor, wenn ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis außerhalb der Leiharbeit in Vollzeit und unbefristet ausgeübt wird.

Kernwerwerbstätige: Das Statistische Bundesamt beschränkt die Betrachtung atypischer Beschäftigung auf die Kernerwerbstätigen. Dies sind Menschen zwischen 15 und 64 Jahren, die sich nicht in einer Ausbildung oder im Bildungssystem befinden. Der Grund dafür ist, dass die Erwerbsarbeit für Personen aus dieser Gruppe zumeist einen Schwerpunkt der Lebensgestaltung darstellt.

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