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Fachtagung Gesundheitsschutz 2019

: Gesundheitsrisiko Arbeitsverdichtung

Veranstalter: WSI, BAuA
Ort: Dortmund, BAuA
vom: 13.05.2019, 10:30 Uhr
bis: 13.05.2019, 16:30 Uhr

Die praxisnahe Fachkonferenz zielte auf eine Sensibilisierung für Phänomene von Arbeitsverdichtung und damit verbundene Risiken für die Gesundheit der Beschäftigten. Nach einer Erläuterung des Themas und der Präsentation aktueller empirischer Befunde wurden Gestaltungsmöglichkeiten für den Umgang mit Arbeitsintensivierung aufgezeigt und diskutiert. Die Veranstaltung richtete sich u.a. an Akteure des Arbeitsschutzes, Führungskräfte und Betriebs- und Personalräte.

Kontakt:
Sarah Roeger

Einführung

Dr. Elke Ahlers, WSI der Hans-Böckler-Stiftung:
Wird mehr und härter gearbeitet? (pdf)

Dr. Nick Kratzer, ISF München: Arbeitsintensivierung:
Konzepte, Ursachen, Wirkungen (pdf)
 

Panel 1: Arbeitsintensivierung als Thema der Gefährdungsbeurteilung

In diesem Panel geht es darum, wie Gefährdungen durch hohe Arbeitsintensität erfasst und bewertet werden können. Welche Gegenmaßnahmen können ergriffen werden, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden oder zu reduzieren? Wie kann eine sinnvolle Kontrolle aussehen?
Panel-Verantwortliche: Eva Aich, Bezirksregierung Düsseldorf

Leitfragen im Überblick (pdf)
Panelergebnisse im Überblick (pdf)
 

PANEL 2: PERSONALPLANUNG UND ORGANISATIONSENTWICKLUNG

Eine (realistische) Personalplanung und Qualifizierung sowie eine beteiligungsorientierte Organisationsentwicklung können als Mittel zur Reduzierung von arbeitsbedingtem Stress dienen. Im Panel soll praxisnah dargestellt und diskutiert werden, wie diese und andere Instrumente gut genutzt werden können, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern und zu verhindern, dass die Organisationsentwicklung zu einer bloßen Optimierung der Betriebsabläufe wird.
Panel-Verantwortliche: Dr. Kathrin Drews, TBS NRW

Dr. Kathrin Drews, TBS NRW:
Personalplanung und Organisationsentwicklung (pdf);
Kurzfassung: Personalplanung und Organisationsentwicklung (pdf)

Panelergebnisse im Überblick (pdf)
 

Panel 3: Betriebsvereinbarungen als Gestaltungswerkzeug

In diesem Panel werden Gestaltungsideen, z. B. mobile Arbeit, erweiterter Erreichbarkeit und Arbeitsintensivierung erörtert. Auch werden Erfahrungen mit Betriebsvereinbarungen ausgetauscht. Fragestellung: Wie kann die klassische Mitbestimmung zu Arbeitszeit, Gefährdungsbeurteilung und EDV zur Gestaltung guter mobiler Arbeit nutzbar gemacht werden?
Panel-Verantwortliche: Dr. Anne Müller und Frank Steinwender, TBS NRW

Dr. Anne Müller und Frank Steinwender, TBS NRW: 
Gedanken zur Arbeitsmenge (pdf)

Panelergebnisse im Überblick (pdf)
 

Panel 4: Gesundheitskompetenz und Arbeitsgestaltung – für mehr Handlungssicherheit im Umgang mit hoher Arbeitsintensität

Obwohl Arbeitgeber für die Gewährleistung gesundheitsgerechter Arbeitsbedingungen verantwortlich sind, müssen Beschäftigte in der Praxis oft selbst auf ihre Belastung achten und gegebenenfalls auf Verbesserun­ gen der Arbeitsgestaltung bestehen. Vor allem in neuen Arbeitsformen, bei dünner Personaldecke oder fehlender Zeiterfassung ist es wichtig, dass sie Risiken von Arbeitsverdichtung erkennen, Ursachen identifizieren und Gegenmaßnahmen aktiv einfordern. Im Panel wird diskutiert, welche Gesundheits­ und Gestaltungskompetenzen Beschäftigte im Umgang mit hoher Arbeitsintensität benötigen und wie in Betrieben gesundheitsförderliche Strukturen gestärkt werden können.
Panel-Verantwortliche: Kerstin Guhlemann, sfs/TU Dortmund; Arno Georg, DoFAPP; Dr. Anne Goedicke und Emanuel Beerheide, LIA.nrw
 

Panel 5: Digitalisierung, Arbeitsintensivierung und Arbeitszeitgestaltung

In diesem Panel stehen Erkenntnisse für eine gesundheitsgerechte Gestaltung von Arbeitszeiten, Möglichkeiten der Flexibilisierung und Ruhezeitregelungen im Vordergrund. Unter anderem werden empirische Befunde zu Arbeitsintensivierung im Zusammenhang mit Digitalisierung im Hinblick auf Möglichkeiten einer guten Arbeitszeitgestaltung diskutiert.
Panel-Verantwortliche: Dr. Anita Tisch, BAuA

Panelergebnisse im Überblick (pdf)

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