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Tarifrunden - Forderungen Tarifarchiv

Tarifrunde 2021: Forderungen

Die DGB-Gewerkschaften verhandeln 2021 neue Vergütungstarifverträge für mehr als zwölf Millionen Beschäftigte. Alle Forderungen der Tarifrunde 2021 für wichtige Branchen hier

Gebäudereinigerhandwerk, 487.100 Arb., (IG BAU)

  • Lohn: LGr. 1/6 (Mindest-LGr.): 1,20 €/Std. auf 12,00/15,30 € (= 11,1/8,5 %), übrige LGr. 6,5 %.
  • W-Geld: 80 Std.-Löhne als Einstieg.

Metall- und Elektroindustrie, 3 812 900 AN (IG Metall)

  • Entgelt: 4,0 % im Volumen, Laufzeit: 12 Mon.
  • Arbeitszeit, Sonstiges: Verbesserung der Bestimmungen zur Beschäftigungssicherung durch Modelle der AZ-Absenkung mit Teilentgeltausgleich; tariflicher Rahmen für betriebliche Zukunftstarifverträge zur Vereinbarung von Regelungen zur Sicherung von Standort und Arbeitsplätzen; weitere Themen in der Tarifrunde: Angleichung der Arbeitsbedingungen in den Tarifgebieten Ost an West-Niveau sowie tarifliche Regelungen zur Verbesserung der Ausbildung und für dual Studierende wie auch die unbefristete Übernahme aller Ausgebildeten.

Forderungsempfehlung des NGG-Hauptvorstandes

  • Entgelt: 3,5 - 5,5 %, Laufzeit 12 Mon.
  • Sonstiges: Erhöhung von Ausbildungsvergütungen vorrangig in Festbeträgen; Fahrtkostenzuschuss für Fahrten zur Berufsschule; unbefristete Übernahme Ausgebildeter.

Papier, Pappe, Kunststoff verarbeitende Industrie, 72.800 Arb./Ang. (ver.di)

  • Lohn, Gehalt: 4,8 %

Textil- und Bekleidungsindustrie, West, 73.400 Arb./Ang. (IGM)

  • Lohn u. Gehalt: 4,0 %, ab 01.02.21, mindestens 100 Euro
  • Sonstiges: Fortführung TV Altersteilzeit unter verbesserten Bedingungen; Erhöhung des Bildungsbeitrages im TV BiT

Volkswagen AG, 102 000 AN (IG Metall)

  • Entgelt: 4,0 %, Laufzeit: 12 Mon.
  • Arbeitszeit: Verbesserung der Bestimmungen zur Umwandlung des tariflichen Zusatzgeldes in freie Tage (Erhöhung der Anzahl der freien Tage und Ausweitung des anspruchsberechtigten AN auf alle IG Metall-Mitglieder).
  • Sonstiges: zur Verfügungstellung von 1.400 Ausbildungsplätzen jährlich bis 2030; Aufnahme von Gesprächen zur Übernahme der Semesterbeiträge, Einbeziehung des praxisintegrierten Studiums in die Regelungen des Ausbildungstarifvertrages, Übernahme der Regelungen zu den tariflichen Freistellungszeiten auch für Auszubildende und Studierende im Praxisverbund.

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