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WSI GenderDatenPortal: Zeit: Teilzeitquoten der abhängig Beschäftigten 1991–2019

Die Teilzeit unter abhängig Beschäftigten – hier bestimmt als der Anteil der Beschäftigten mit Arbeitszeiten unterhalb von 32 Wochenstunden (1) – hat in Deutschland innerhalb des Beobachtungszeitraums (1991 bis 2019) deutlich zugenommen. Dies gilt sowohl für Frauen als auch für Männer. Allerdings fällt der Anstieg bei Frauen (mit knapp 16 Prozentpunkten) zwischen 1991 und 2019 deutlich stärker aus als bei Männern (9 Prozentpunkte), sodass sich der Abstand zwischen den Teilzeitquoten von Frauen und Männern über den gesamten Beobachtungszeitraum von 28 Jahren deutlich vergrößert hat.

Der geschlechterbezogene Abstand bei der Teilzeitquote betrug 1991 noch 28 Prozentpunkte, bis zum Jahr 2019 ist er auf 35 Prozentpunkte angewachsen:

  • Im Jahr 1991 war ein Drittel der Frauen teilzeitbeschäftigt, im Jahr 2019 gilt dies für fast jede zweite Frau. Der Anstieg erfolgte insbesondere zwischen den Jahren 1991 und 2006. Seitdem ist der Anteil der teilzeitbeschäftigten Frauen weitgehend konstant geblieben.
  • Bei den Männern ist die Quote der Teilzeitbeschäftigten zwischen 1991 und 2019 fast kontinuierlich von 2 Prozent auf 11 Prozent angestiegen. Insgesamt hat sich der Anteil teilzeitbeschäftigter Männer unter den abhängig Beschäftigten damit mehr als verfünffacht.

Regionale Unterschiede bei den Teilzeitquoten zeigen sich im Vergleich von West- und Ostdeutschland:

Die Teilzeitquote von Frauen ist in Ostdeutschland im Zeitverlauf durchgängig deutlich niedriger als in Westdeutschland. Im Jahr 2019 fällt sie in Ostdeutschland (34 Prozent) um 15 Prozentpunkte niedriger als in Westdeutschland (49 Prozent). (2) Innerhalb der letzten Jahre ist die Teilzeitquote von Frauen in Ostdeutschland leicht zurückgegangen.

Bis zum Jahr 2004 war Teilzeit unter Männern in Ostdeutschland seltener als unter Männern in Westdeutschland. Seit 2005 fällt die Teilzeitquote ostdeutscher Männer dagegen durchgängig höher aus als die von Männern in Westdeutschland.

Im Jahr 2019 ist der geschlechterbezogene Abstand der Teilzeitquoten in Ostdeutschland (23 Prozentpunkte) – wegen der niedrigeren Teilzeitquoten von Frauen in Ostdeutschland – deutlich kleiner als in Westdeutschland (37 Prozentpunkte).

Für die Erklärung des hohen – und steigenden – Anteils an teilzeitbeschäftigten Frauen ist zu berücksichtigten, dass die Arbeitszeiten von Frauen stark durch den Haushaltkontext beeinflusst werden: Teilzeit hat insbesondere bei Frauen in Paarhaushalten zugenommen. Seit Beginn der 1990er Jahre haben sich die Erwerbskonstellationen insbesondere in den Paarhaushalten verschoben. Bis Ende der 1990er war das sog. Modell des männlichen Alleinverdieners vorherrschend, bei dem sich eine Vollzeiterwerbstätigkeit des Mannes mit einer Nichterwerbstätigkeit der Frau kombiniert. Seit Beginn der 2000er dominiert in Deutschland inzwischen das „Zuverdiener-Modell“, bei welchem Männer in Vollzeit arbeiten, während Frauen einer Teilzeittätigkeit nachgehen. (3) Die hohe Teilzeitquote von Frauen in Deutschland hängt vor allem damit zusammen, dass diese in Paarhaushalten immer noch den Großteil der (notwendigen) unbezahlten Arbeit leisten, besonders bei der Hausarbeit und der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen. (4)

Die Teilzeittätigkeit von Frauen kann vor diesem Hintergrund ambivalent bewertet werden: Auch wenn sich fast die Hälfte der abhängig beschäftigten Frauen in Deutschland eine Tätigkeit mit weniger als 35 Wochenstunden wünschen (5), begründet die große Mehrheit der Frauen ihre Teilzeittätigkeit mit familiären Betreuungsaufgaben. (6) Der Übergang in Teilzeitbeschäftigung kann somit durch den Wunsch nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf erklärt werden. In diesem Sinne leisten Frauen einen Großteil der unbezahlten familiären Betreuungsarbeit und sind dabei gleichzeitig erwerbstätig. (7)
Durch die Übernahme von familiärer und privater Sorge- und Pflegearbeit durch Frauen, wird es Männern erst ermöglicht, lange und überlange Vollzeit zu übernehmen. Diese Tendenz gründet somit darauf, dass Frauen in Paarhaushalten den größeren Teil der Fürsorgearbeit übernehmen.

Aus gleichstellungspolitischer Perspektive ist hervorzuheben, dass sich längere Teilzeitphasen negativ auf den weiteren Erwerbs- und Lebensverlauf von Frauen auswirken: Teilzeitbeschäftigte haben insgesamt geringere Karrierechancen. Oftmals gelingt es ihnen danach auch nicht mehr, wieder in Vollzeit zu arbeiten. (8) Bei mehr als der Hälfte der Frauen in Teilzeit muss davon ausgegangen werden, dass sie mit ihrer eigenen Erwerbsarbeit kein existenzsicherndes Einkommen erzielen. (9) Da sich die Höhe wohlfahrtsstaatlicher Leistungen an der Höhe der Einkommen bemessen, kann dies für teilzeitbeschäftigte Frauen gravierende Folgen haben. Ganz besonders deutlich zeigt sich dies am nach wie vor extrem großen Gender Pension Gap in Deutschland (10).

Zum 01. Januar 2019 trat in Deutschland das Gesetz zur Brückenteilzeit in Kraft: Seitdem haben Beschäftigte in Betrieben mit mehr als 45 Mitarbeiter*innen einen Anspruch auf eine befristete Teilzeitphase zwischen einem und fünf Jahren. Für den Antrag müssen keine Gründe vorgebracht werden (wie etwa Kinderbetreuung oder Pflege von Angehörigen). Voraussetzung ist aber, dass die Arbeitnehmer*innen länger als 6 Monate im Unternehmen beschäftigt sind. In Unternehmen mit 46 bis 200 Arbeitnehmer*innen kann der Anspruch allerdings durch die sog. Zumutbarkeitsregelung beschränkt werden: Betriebe dieser Größe müssen nur einer*einem Mitarbeiter*in pro 15 Mitarbeiter*innen den Anspruch auf Brückenteilzeit gewähren. (11) An der neuen Regelung kritisieren Gewerkschaften und Sozialverbände, dass in der verabschiedeten Form nur ein Teil der Arbeitnehmer*innen (etwa ein Drittel) einen vollumfänglichen Anspruch auf Brückenteilzeit haben wird, während fast 40 Prozent aller Beschäftigten – nämlich jene aus Betrieben mit bis zu 45 Arbeitnehmer*innen – keinerlei Anspruch darauf haben. Damit dürfte das neue Gesetz, das besonders Frauen vor der Teilzeitfalle bewahren soll, einen großen Teil seiner Zielgruppe verfehlen, da Frauen überproportional häufig in kleinen Unternehmen arbeiten.

Aktuelle Analysen zu den Auswirkungen der Corona Pandemie weisen darauf hin, dass Frauen stärker von Arbeitszeitreduktionen betroffen waren bzw. sind als Männer: Durch die pandemiebedingten Einschränkungen seit März 2020 und die dadurch verringerten institutionellen Betreuungsangebote in den Jahren 2020 und 2021, sind es vermehrt die Frauen, die (zusätzliche) häusliche Sorge- und Kinderbetreuungsaufgaben auffangen und/oder das Homeschooling der Kinder betreuen. In Folge dessen kommt es bei ihnen etwas stärker zu Reduzierungen der eigenen Arbeitszeit als bei den Männern. (12)

Weitere Informationen (Definitionen wichtiger Begriffe und methodische Anmerkungen zur Datengrundlage) sind in den PDF-Dateien enthalten, die zum Download bereitstehen.


Bearbeitung: Dietmar Hobler, Svenja Pfahl, Lisa Schubert



Literatur

Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) (2018): Brückenteilzeit. Alle Informationen zur Einführung einer Brückenteilzeit auf einen Blick, https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Brueckenteilzeit/brueckenteilzeit.html, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2017): Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung, https://www.gleichstellungsbericht.de/zweiter-gleichstellungsbericht.pdf, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG). Download als PDF-Datei über die Seiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz möglich: http://www.gesetze-im-internet.de/tzbfg/TzBfG.pdf, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Hobler; Dietmar / Klenner, Christina / Pfahl, Svenja / Sopp, Peter / Wagner, Alexandra (2017): Wer leistet unbezahlte Arbeit? Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege im Geschlechtervergleich. Aktuelle Auswertungen aus dem WSI GenderDatenPortal, WSI Report Nr. 35, https://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_report_35_2017.pdf, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Spitznagel, Julia (2020): Abhängig beschäftigte Frauen nach Arbeitszeitgruppen 1991–2018. In: WSI GenderDatenPortal.

Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Spitznagel, Julia (2019): Zeitaufwand für bezahlte und unbezahlte Arbeit 2012/2013. In: WSI GenderDatenPortal.

Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Hentschel, Linda (2018a): Erwerbskonstellationen in Paarhaushalten 2017. In: WSI GenderDatenPortal.

Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Hentschel, Linda (2018b): Gründe für Teilzeittätigkeit nach Elternschaft 2017. In: WSI GenderDatenPortal.

Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Horvath, Sandra (2017): Gewünschte Wochenarbeitszeiten abhängig Beschäftigter 2015. In: WSI GenderDatenPortal.

Klenner, Christina / Schmidt, Tanja (2011): Teilzeitarbeit im Lebensverlauf von abhängig beschäftigten Frauen. In: Klammer, Ute (Hg.): Neue Wege – Gleiche Chancen. Expertisen zum Ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 253-311.

Kohlrausch, Bettina / Zucco, Aline (2020): Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt. Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit, WSI Policy Brief Nr. 40, https://www.wsi.de/de/faust-detail.htm?sync_id=8906, letzter Zugriff: 14.01.2020.

Körner, Thomas / Puch, Katharina (2009): Der Mikrozensus im Kontext anderer Arbeitsmarktstatistiken. Ergebnisunterschiede und ihre Hintergründe. In: Wirtschaft und Statistik, Heft 6, S. 528-552.

Pimminger, Irene (2017): Theoretische Grundlagen zur Operationalisierung von Gleichstellung. In: Wroblewski, Angela / Kelle, Udo / Reith, Florian (Hg.): Gleichstellung messbar machen. Grundlagen und Anwendungen von Gender- und Gleichstellungsindikatoren. Wiesbaden: VS Verlag, S. 39-60.

Statistisches Bundesamt (2020): Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung. Ergebnisse des Mikrozensus zum Arbeitsmarkt 2019, Fachserie 1 Reihe 4.1., https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/Publikationen/Downloads-Erwerbstaetigkeit/erwerbsbeteiligung-bevoelkung-2010410197004.pdf?__blob=publicationFile, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2018): Kindertagesbetreuung regional 2017. Ein Vergleich aller Kreise in Deutschland, https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kindertagesbetreuung/Publikationen/Downloads-Kindertagesbetreuung/kindertagesbetreuung-regional-5225405177004.pdf?__blob=publicationFile&v=5, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Statistisches Bundesamt (2018): Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung. Ergebnisse des Mikrozensus zum Arbeitsmarkt 2017, Fachserie 1 Reihe 4.1.

Statistisches Bundesamt (2017): Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Erwerbsbeteiligung der Bevölkerung. Ergebnisse des Mikrozensus zum Arbeitsmarkt 2016, Fachserie 1 Reihe 4.1.

Statistisches Bundesamt (2016): Mikrozensus. Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Stand und Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland, 2015, Fachserie 1 Reihe 4.1.1.

Statistisches Bundesamt (2012): Methodeninformation. Mikrozensus und Arbeitskräfteerhebung: Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit ab dem Jahr 2011, https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/DEHeft_derivate_00031125/MethodenArbeitskraefterhebung.pdf, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Statistisches Bundesamt (2009): Mikrozensus. Bevölkerung und Erwerbstätigkeit. Stand und Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland, 2006, Fachserie 1 Reihe 4.1.1, Band 1: Allgemeine und methodische Erläuterungen, https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/DEHeft_derivate_00004012/2010411067004.pdf, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Wagner, Alexandra / Klenner, Christina / Sopp, Peter (2017): Alterseinkommen von Frauen und Männern. Neue Auswertungen aus dem WSI GenderDatenPortal, WSI Report Nr. 38, https://www.boeckler.de/pdf/p_wsi_report_38_2017.pdf, letzter Zugriff: 09.12.2020.

Wenzel, Stefanie (2012): Konvergenz oder Divergenz? Einstellungen zur Erwerbstätigkeit von Müttern in Ost- und Westdeutschland. In: Gender : Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, Heft 3, S. 59-76.

WSI in der Hans Böckler Stiftung (2020, 29. Dezember): Neue Ergebnisse der Böckler-Erwerbspersonenbefragung. Corona und Arbeitszeit: Lücke zwischen den Geschlechtern bleibt – Frauen erhalten seltener Aufstockung bei Kurzarbeit (Pressemitteilung), www.boeckler.de/pdf/pm_wsi_2020_12_29.pdf, letzter Zugriff: 20.01.2021.

 

Daten zum Download (xlsx)

 


(1) Die Festlegung von Teilzeit bei weniger als 32 Stunden pro Woche steht im Zusammenhang mit Datenrestriktionen der hier verwendeten Fachserie des Statistischen Bundesamtes (siehe Glossar). Mit dieser Abgrenzung die Teilzeitarbeit unterschätzt, denn für vollzeitnahe Teilzeit sind Wochenarbeitszeiten im Stundenbereich von 32 bis 39 Stunden durchaus üblich.

(2) Die regionalen Unterschiede zwischen Frauen in West- und Ostdeutschland werden sowohl auf die bessere institutionelle Lage bei der Kleinkindbetreuung in Ostdeutschland zurückgeführt als auch auf das immer noch nachwirkende Frauenbild aus DDR-Zeiten, das Mutterschaft in der Regel mit einer Vollzeittätigkeit kombinierte (vgl. Wenzel, Stefanie (2012): Konvergenz oder Divergenz?, S. 72f., sowie Statistische Ämter des Bundes und der Länder (2018): Kindertagesbetreuung regional 2017, S. 7).

(3) Trotz einer deutlichen Angleichung zwischen West- und Ostdeutschland, sind immer noch Unterschiede festzustellen – insbesondere bei Paaren mit Kindern: In Westdeutschland ist bei drei Vierteln der Paarhaushalte mit Kindern das „Zuverdienermodell“ stark repräsentiert, während in Ostdeutschland nur knapp die Hälfte der Paare dem „Zuverdienermodell" zuzurechnen sind (vgl. Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Schubert, Lisa (2021): Erwerbskonstellationen in Paarhaushalten 2019).

(4) Vgl. Hobler, Dietmar / Klenner, Christina / Pfahl, Svenja / Sopp, Peter / Wagner, Alexandra (2017): Wer leistet unbezahlte Arbeit? Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege im Geschlechtervergleich, WSI Report Nr. 35.

(5) Vgl. Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Horvath, Sandra (2017): Gewünschte Wochenarbeitszeiten abhängig Beschäftigter 2015.

(6) Vgl. Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Horvath, Sandra (2018b): Gründe für Teilzeittätigkeit nach Elternschaft 2017.

(7) Vgl. Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Spitznagel, Julia (2019): Zeitaufwand für bezahlte und unbezahlte Arbeit 2012/2013.

(8) Vgl. Klenner, Christina / Schmidt, Tanja (2011): Teilzeitarbeit im Lebensverlauf von abhängig beschäftigten Frauen.

(9) Der Großteil der Teilzeittätigkeiten bei Frauen liegt unter 20 Stunden (vgl. Hobler, Dietmar / Pfahl, Svenja / Spitznagel, Julia (2020): Abhängig beschäftigte Frauen nach Arbeitszeitgruppen 1991–2018). Weiterführende Analysen über die Höhe eines existenzsichernden Einkommens liegen von Irene Pimminger (2017) vor.

(10) Vgl. Wagner, Alexandra / Klenner, Christina / Sopp, Peter (2017): Alterseinkommen von Frauen und Männern. Neue Auswertungen aus dem WSI GenderDatenPortal, WSI Report Nr. 38.

(11) Vgl. Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) (2018): Brückenteilzeit. Alle Informationen zur Einführung einer Brückenteilzeit auf einen Blick.

(12) Vgl. Kohlrausch, Bettina / Zucco, Aline (2020): Die Corona-Krise trifft Frauen doppelt. Weniger Erwerbseinkommen und mehr Sorgearbeit, S. 8f. sowie WSI in der Hans Böckler Stiftung (2020, 29. Dezember): Neue Ergebnisse der Böckler-Erwerbspersonenbefragung. Corona und Arbeitszeit: Lücke zwischen den Geschlechtern bleibt – Frauen erhalten seltener Aufstockung bei Kurzarbeit (Pressemitteilung).

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