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WSI-Mitteilungen

Gülker, Silke : Arbeitsmarkt Wissenschaft - Strukturen und Trends

Ausgabe 05/2010

Der Beitrag widmet sich der Frage, ob und inwiefern sich der Arbeitsmarkt Wissenschaft aktuell verändert. Dafür werden zunächst die traditionellen Charakteristika dieses spezifischen Arbeitsmarktsegmentes beleuchtet: Die Orientierung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Reputation, die neben dem Lohn ein zentraler Bewertungsmaßstab ist. Typisch sind weiterhin eine lose Kopplung zwischen Wissenschaftlern und ihrer arbeitgebenden Wissenschaftsorganisation und, daraus resultierend, lange Phasen vertraglicher Unsicherheit. Überprüft wird, ob derzeit beobachtbare Trends, wie eine zunehmende Organisationswerdung der Universität sowie ein verändertes Verhältnis von Wissenschaft und Praxis, diese Charakteristika infrage stellen. Das Ergebnis ist ambivalent: Auf der einen Seite bleiben Prinzipien unangetastet. So führt etwa die Stärkung der Organisationsebene nicht zur Neubildung oder Stabilisierung von internen Arbeitsmärkten. Auf der anderen Seite verändern sich durchaus die Anforderungsprofile an Wissenschaftler. Welche Folgen damit für die konkrete Arbeit und für die Anerkennungssysteme in der Wissenschaft verbunden sind, bleibt aber eine offene Forschungsfrage.

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