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WSI-Mitteilungen

Hertwig, Markus / Kirsch, Johannes : Betriebsübergreifender Personaleinsatz: Arbeitgeberzusammenschlüsse und tarifvertragliche Arbeitnehmerüberlassung

Ausgabe 02/2013

WSI-Mitteilungen 2/2013, Seiten 106-116

Zusammenfassung

Das Leitbild der Flexicurity prägt seit mehr als zehn Jahren zahlreiche sozial- und arbeitsmarktpolitische Debatten. Konkrete Instrumente, die eine operative Umsetzung des Konzeptes erlauben, sind jedoch bislang rar. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe (KMU) stehen vor dem Problem, personalwirtschaftliche Lösungen auf die Herausforderungen zu finden, die durch konjunkturelle Schwankungen, demografischen Wandel und Fachkräftemangel entstehen. Der vorliegende Beitrag analysiert zwei vergleichsweise junge personalwirtschaftliche Instrumente zwischenbetrieblicher Personalnutzung – sogenannte „Arbeitgeberzusammenschlüsse“ und die tarifvertragliche Arbeitnehmerüberlassung – im Hinblick auf ihre Fähigkeit, Flexibilität und Sicherheit zu vereinen. Zu diesem Zweck gibt der Beitrag erstens einen knappen Überblick über Struktur und Verbreitung der beiden Instrumente – auch vor der Folie der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung – und stellt zweitens jeweils eine vertiefende Fallstudie vor. Auf dieser Grundlage können Stärken und Schwächen sowie Voraussetzungen dieser Instrumente herausgearbeitet werden.

Abstract

The concept of flexicurity has been the subject of debates on social and labour market policy for more than a decade. However, instruments for the practical implementation of the concept are still rare, and mainly small and medium-sized companies face the problem of how to cope with challenges of cyclical downturns, demographic change and skilled labour shortage. This article analyses two rather new personnel management instruments – so-called “employer alliances” and temporary work based on collective agreements. The authors seek to determine how far those instruments are capable of combining flexibility and security/stability. The article gives a short overview of structure and the utilization of both instruments, contrasting them with conventional temporary agency work, and then provides two in-depth case studies. On this basis the strengths, weaknesses and preconditions of the new instruments can be highlighted.

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