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: Allgemeine Informationen

Die Corona-Krise beeinflusst das soziale und wirtschaftliche Leben weltweit seit Beginn des Jahres 2020. Die Hans-Böckler-Stiftung hat sich deshalb der Aufgabe angenommen, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Erwerbspersonen in Deutschland regelmäßig zu begleiten und zu erfassen.

 
Aktuelle Auswertung von Bettina Kohlrausch und Andreas Hövermann
Wirtschaftliche Belastungen und Sorgen durch Ukraine-Krieg und Inflation weiter verbreitet als auf Höhepunkt der Corona-Krise

Pressemitteilung mit Grafiken (pdf)
 


 
Die Corona-Krise beeinflusst das soziale und wirtschaftliche Leben weltweit seit Beginn des Jahres 2020. Die Hans-Böckler-Stiftung hat sich deshalb der Aufgabe angenommen, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Erwerbspersonen in Deutschland regelmäßig zu begleiten und zu erfassen. Bisher fanden sieben Erhebungen statt – im April, Juni und November 2020, Ende Januar/Anfang Februar, Juli und September 2021 sowie Januar und April 2022.

An der ersten Welle nahmen im Zeitraum vom 03. bis 14. April 2020 – also in einer noch relativ frühen Phase der Pandemie mitten im weitreichenden Lockdown – 7.677 Befragte teil. Diese Personen stellen die Ausgangsstichprobe für die weiteren Befragungswellen dar. In jeder der folgenden Wellen wurde versucht, die Teilnehmer:innen der ersten Welle erneut zu kontaktieren.

Die zweite Welle im Juni 2020 fiel in eine Zeit, die durch eine langanhaltende Phase rückläufiger Infektionszahlen und schrittweiser Öffnungen des öffentlichen Lebens geprägt war. Nachdem die Infektionszahlen im Herbst 2020 wieder gestiegen waren, wurde am 02. November 2020 ein so genannter „Lockdown Light“ beschlossen, der zwar durchaus Einschränkungen des öffentlichen Lebens vorsah, jedoch weniger gravierende als im ersten Lockdown. Die dritte Welle erfolgte im direkten Anschluss an diesen Lockdown Light, befragt wurde ab dem 05. November. Die vierte Welle, von Ende Januar bis Anfang Februar 2021, folgte im Anschluss an eine längere öffentliche Debatte darüber, ob die Möglichkeit des Homeoffice ausreichend genutzt würde: Die Infektionszahlen waren im Dezember 2020 und Januar 2021 trotz umfangreicher Einschränkungen des öffentlichen Lebens auf einem Höchststand und die dritte Welle der HBS-Erwerbspersonenbefragung hatte gezeigt, dass im November 2020 deutlich weniger Beschäftigte im Homeoffice arbeiteten als im April. Diese Debatte mündete in einer neuen und befristeten Arbeitsschutzverordnung, der zufolge Betriebe Homeoffice anbieten müssen, wenn keine zwingenden betrieblichen Gründe dagegensprächen. Die vierte Welle der Erwerbspersonenbefragung, die lediglich als „Blitzbefragung“ zum Thema Homeoffice konzipiert wurde, erfolgte im direkten Anschluss an diese Verordnung vom 26. Januar bis zum 08. Februar 2021. Im Juli und September 2021 sowie im Januar 2022 wurden die Teilnehmer:innen erneut befragt. Die aktuellsten Daten stammen aus der Befragungswelle vom April 2022.

Informationen zu Methodik und Datenzugang
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Kontakt

Ansprechpartner für alle Fragen zur Erwerbspersonenbefragung ist Dr. Helge Emmler.

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