Quelle: WSI
Remi Maier-Rigaud/Derya Gür-Şeker, 22.09.2026: Wie wird in den Sozialen Medien über Alterssicherung kommuniziert?
Digitale Diskursräume werden in der rentenpolitischen Debatte wichtiger – dabei werden häufig Mythen verbreitet und Stimmung gegen den Sozialstaat gemacht.
Digitale Diskursräume gewinnen auch in der sozialpolitischen Debatte zunehmend an Bedeutung (Stark et al. 2022: 217 f.). Vor diesem Hintergrund haben wir Social-Media-Posts der Jahre 2023 und 2024 zum Thema Alterssicherung auf den Plattformen YouTube und TikTok analysiert (Gür-Şeker et al. 2025). Leitend waren die Fragen, welche Mythen in den Sozialen Medien zum Thema Alterssicherung verbreitet werden und in welche narrativen Strukturen sie eingebettet sind (ausführlich: Maier-Rigaud und Gür-Şeker 2025).
Mythen definieren wir als den inhaltlich-argumentativen Kern einer Erzählung, der stark vereinfachend mit einem Gegenstand umgeht und selektiv zuspitzt (ähnlich: Hein-Kirchner 2007). In doppelter Hinsicht stehen über Social-Media-Kanäle verbreitete sozialpolitische Mythen im starken Kontrast zu wissenschaftlich fundierten Positionen: Zum einen fehlt eine differenzierende, transparente Abwägung fachlicher Argumente, zum anderen gelingt es in der Kombination aus einfachen, emotionsgeladenen Botschaften und der weiten Verbreitung sozialer Medien, deutlich mehr Menschen mit Mythen anzusprechen, als es differenzierende wissenschaftliche Publikationen vermögen. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die wichtigsten auf Social Media kursierenden Alterssicherungsmythen und wie diese häufig in eine Rahmenerzählung eines vermeintlich versagenden Sozialstaats eingelassen sind.
Diskreditierung der gesetzlichen Rente
Der Diskurs über die gesetzliche Rente wird auf Social Media häufig stark verkürzt geführt. Die gesetzliche Rente wird auf die Altersrente reduziert und mit privaten Sparprodukten verglichen:
„Die deutsche Rentenversicherung ist das unrentabelste Produkt, was ich bisher gesehen habe. […]“ (Post auf TikTok von deinbaufinator mit 3.398 Followern)
Ausgehend von einer vermeintlich geringen gesetzlichen Rente und möglichen zukünftigen Anhebungen des Renteneintrittsalters wird die gesetzliche Rente pauschal als schlecht funktionierend diskreditiert. Die gesetzliche Rente sei „nur ein Bonus“ (Post auf TikTok von learnfinance mit 219.800 Followern), der private Altersvorsorge unbedingt erforderlich mache, was häufig in eine direkte Finanzberatung durch die Renteninfluencer*innen führt.
Influencer*innen sind als einflussreiche Profile auf Social Media definiert. Wir haben den spezifischen Begriff der Renteninfluencer*innen eingeführt, der spezifischer auf Aktivitäten zum Thema Alterssicherung abstellt. Gängiger ist der weiter gefasste Begriff der Finfluencer*innen (Haase et al. 2026), womit Influencing im Finanz- und Geldanlagebereich gemeint ist. Influencer*innen sind einflussreiche neue Akteur*innen in der gesellschaftspolitischen Meinungsbildung, die überwiegend auch kommerzielle Interessen verfolgen. Nur wenige Influencer*innen machen verbraucherschutzrechtskonform ihre Werbung als solche kenntlich (Europäische Kommission 2024), weshalb die EU aktuell weitere Maßnahmen im Bereich der digitalen Fairness vorbereitet (Böning und Maier-Rigaud 2025: 237).
Neben den offensichtlich kommerziellen Interessen vieler Influencer*innen, ist diese Argumentationsweise in mehrfacher Hinsicht problematisch: Zum einen wird beim Renditemythos verkannt, dass es sich bei der gesetzlichen Rente um eine Sozialversicherung handelt, die sowohl eine Versicherungsfunktion als auch eine soziale Ausgleichsfunktion hat (Frommert 2025). Hier ist wichtig, dass es im Rahmen einer Sozialversicherung gerade nicht um individuelles Sparen geht und die Rentenversicherung auch mehr Leistungen bietet als allein die Altersrente (z.B. Erwerbsminderungsrenten). Individuelle Ersparnisse können nicht ausreichen und vorzeitig vor Lebensende aufgebraucht sein. Einer Sozialversicherung kann das durch ihren kollektiven Charakter und die laufenden Beiträge der Erwerbstätigen nicht passieren: Es findet ein Ressourcen- und Risikopooling statt, womit sichergestellt ist, dass unabhängig von den individuellen Beitragszahlungen und der individuellen Restlebenszeit eine monatliche Rente bis zum Lebensende gezahlt wird. Zum anderen ist auch bei einer engführenden Fokussierung auf die Rendite der gesetzliche Rente die Dynamisierung der Leistungen zu betonen: Durch die jährlichen Rentenanpassungen haben Rentner*innen auch in ihrer nachberuflichen Phase jährlich am Produktivitätsfortschritt teil (Semeano et al. 2025). Diese Elemente stellen den errungenen sozialen Fortschritt einer kollektiven Risikoabsicherung durch Sozialversicherungen gegenüber schlichter Ersparnisbildung dar. Schließlich ist auch zu beachten, dass das originäre Ziel der gesetzlichen Rente, den im Erwerbsleben erreichten Lebenstandard im Alter zu sichern, seit dem Paradigmenwechsel 2001 systematisch nur durch den ergänzenden Aufbau einer betrieblichen und privaten Alterssicherungssäule erreicht werden kann (beispielsweise Blank 2020: 12 f.). In der Tendenz wird durch selektive Auslassungen und Verkürzungen bei der Darstellung der gesetzlichen Rente eine Diskreditierung dieses Sozialversicherungszweigs betrieben.
Ungerechtigkeitsmythos und Schuldzuschreibungen
In den Social-Media-Posts zur Alterssicherung werden häufig zugespitzte Kontrastierungen vorgenommen zwischen einer hart arbeitenden Bevölkerung, die im Ruhestand arm sei, und anderen Bevölkerungsgruppen, die dagegen gut versorgt würden:
„[…] Finden Sie es denn fair, dass Menschen, Mütter und Väter, die 40 Stunden und mehr ackern gehen in diesem Land, ständig einzahlen ins Rentensystem, um dann am Ende zu sehen, dass es hinten und vorne nicht langt und die noch Flaschen sammeln gehen müssen? Finden Sie das denn fair? Obwohl man denen die Illusion vorgaukelt, seit Kindesalter, dass man endlich frei ist, wenn man das Rentenalter erreicht hat. […] Aber klar, nehmen Sie mal ruhig die deutschen Steuergelder, denen die Deutschen, das gehört den Deutschen. Diese Gelder nehmen Sie und verschwenden in der ganzen Welt, füttern die ganze Welt durch. […]“ (Post auf TikTok von 16takte_, mit 67.700 Followern)
Dieser Post ist ein emotionaler „Car-Rant“, also ein inszenierter Wutausbruch im Auto. Er nimmt mit dem Risiko der Altersarmut (Leiber 2018) einen zutreffenden Kern zum Ausgangspunkt, um mittels einer verzerrenden Zuspitzung („Flaschen sammeln“) und einer bewussten Unschärfe („ständig einzahlen“) Empörung über eine wiederholte rhetorische Frage („Finden Sie das denn fair?“) zu kreieren und zu verstärken. Durch die Unschärfe und Faktenferne entzieht sich die Aussage einer wissenschaftlichen Überprüfbarkeit. Die im Post vorgebrachte Empörung über eine vermeintliche Ungerechtigkeit der gesetzlichen Rente geht über in ein gängiges rechtspopulistisches Narrativ, wonach das deutsche Steuergeld für das Ausland „verschwendet“ werde. Dabei wird die wichtige Differenzierung zwischen einer dominant beitragsfinanzierten Sozialversicherung und steuerfinanzierten staatlichen Aufgaben ignoriert.
Solche Kontrastierungen finden sich nicht nur gegenüber dem Ausland, sondern auch andere Gruppen werden als ‚undeserving‘ stigmatisiert und aufgrund ihrer zugeschriebenen Rolle als Nutznießende verantwortlich für den Rentenmissstand gemacht. Teils wütend vorgetragene Schuldzuschreibungen finden vor allem gegenüber Politiker*innen, Beamt*innen und Migrant*innen statt. Der folgende, mit fast drei Millionen Aufrufen reichweitenstarke Post behauptet einen solchen Kontrast zwischen hart arbeitender Bevölkerung und leistungsschwachen Politiker*innen und Parteien:
„Ein Mann der sein Leben lang gearbeitet hat der jetzt die Rente vor sich hat mit 800 Euro, 800 Euro hat sein Leben lang gearbeitet. […] Ein Mensch wird in den Bundestag gewählt, hat vielleicht noch nie gearbeitet so wie viele Teile der Grünen, kommt in den Bundestag ist vier Jahre da drin und gewählt. Er hat einen Rentenanspruch für jedes Jahr von 250 €. Das heißt diese Personen, die da drin sind oder vielleicht nie gearbeitet haben und auch drin nichts bewirken, stehen nach den vier Jahren tausend Euro Rente zu, auch wenn sie danach nicht wieder im Bundestag sind. Steht ihnen zu und das finde ich unfassbar. Ich schäme mich für diese Politik, ich schäme mich, was wir diesen Menschen antun. Soll ich diesen alten Herrn in die Sendung holen und dann sagt diesem Mann, sagen sie Herr Scholz, sagen sie Herr Habeck, sie Herr Lindner sagt diesen Menschen, dass das nicht euer Problem ist. Ihr seid das letzte.“ (Post auf YouTube von redscorpion747 mit 226.000 Followern und einer Aufrufzahl von 2.892.081)
Auch dieser Post arbeitet mit dem rhetorischen Mittel der Wiederholung („ich schäme mich“, „sagen sie“), um die Empörung zu verstärken und Stimmung gegen Politik zu machen. Dabei fällt auch der inhaltliche Widerspruch innerhalb dieses kurzen Posts nicht direkt auf, denn einerseits wird die Ausrichtung der Politik beklagt, andererseits aber postuliert, Abgeordnete im Bundestag würden „nichts bewirken“.
Sozialstaatsversagen als Rahmenerzählung
Influencer*innen rahmen die gängigen Alterssicherungsmythen durch Erzählungen des sozialpolitischen Niedergangs (Blum und Kuhlmann 2018). Beispielsweise wird von einer „Rentenkatastrophe“ ausgegangen und Altersarmut dramatisiert:
„Auf uns kommt eine gigantische Rentenkatastrophe zu und zahlreiche Menschen sind jetzt schon von Altersarmut bedroht und es werden noch tausende und abertausende mehr sein, wenn es sie trifft, dass sie irgendwann auf die gesetzlichen Renten angewiesen sind. Wie wir hier sehen können, wird es für viele Rentner immer enger und enger. Deutschlands Tafeln schlagen bereits längst Alarm und stehen an der Grenze des Leistbaren nicht nur weil auch immer mehr Flüchtlinge schon heute auf die Tafeln angewiesen sind und auf die Verpflegungshilfen kommt es jetzt schon dazu, dass einige Rentner dort nicht mehr versorgt werden und das trotz dass sie sich jetzt schon keine Lebensmittel mehr leisten können weil das Geld schlichtweg nur für die eigene Miete reicht […] deswegen die drohende Rentenkatastrophe […]“ (Post auf YouTube von Kettner-Edelmetalle mit 444.000 Followern und einer Aufrufzahl von 55.992)
Bei diesem Post werden der Alarmismus der Krisenerzählung zum Sozialstaat mit Alterssicherungsmythen verschränkt. Es wird suggeriert, Rentner*innen könnten sich in großer Zahl eine ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln nicht mehr leisten. Das Problem der Altersarmut wird zugespitzt und implizit auch der Renditemythos in Stellung gebracht, dass offenbar die gesetzliche Rente nicht ausreiche. Tatsächlich ist die Rentenversicherung geschwächt und das Ziel der Lebensstandardsicherung allein durch die Rentenversicherung aufgegeben worden. Zudem funktioniert das Mehr-Säulen-System nicht so, wie es sich die Politik erhofft hat. Es war ein Fehler, zu glauben, man könne das Absenken des Leistungsniveaus in der Pflichtsäule durch eine freiwillige private Vorsorgesäule kompensieren. In der Folge kann steigende Altersarmut auch dem Rentensystem angelastet werden – von einer Rentenkatastrophe kann aber dennoch nicht gesprochen werden. Auch der Ungerechtigkeitsmythos kommt hinzu und eine implizite Verantwortungszuschreibung findet statt, wenn behaupt wird, Migrant*innen würden mit Rentner*innen um eine Verpflegung durch die Tafeln konkurrieren.
Das vermeintliche Sozialstaatsversagen als Rahmenerzählung zielt letztlich auf eine breitere Staatskritik, die in den Posts der Renteninfluencer*innen dazu genutzt wird, um für private Vorsorge, häufig in Form von Edelmetallen und Kryptowährungen, zu werben. Es geht also bewusst nicht um eine Positionierung im Reformdiskurs zur Zukunft der Rentenversicherung oder gar deren Verbesserung, sondern es werden vermeinlich unpolitische, libertäre Vorstellungen genährt, die suggerieren, Alterssicherung sei individuell und entkoppelt von der Gesellschaft möglich. Darin zeigt sich zunächst ein bestimmtes Verständnis von Gesellschaft und Sozialpolitik. Die Argumentation verschleiert aber zugleich, dass auch durch ein individualisiertes Sicherungssystem Verteilungsfragen beantwortet werden müssen: In den Vorschlägen für privatisierte Vorsorge wird insbesondere die auf Mackenroth aufbauende ‚centrality of output‘ übersehen, wonach die realwirtschaftliche Produktion einer Periode stets die Obergrenze der zu verteilenden Güter und Dienstleistungen darstellt (Barr 2001: 89ff.). Private Vorsorgeprodukte lösen damit die Herausforderung des demografischen Wandels nicht grundsätzlich, sie sind auch verteilungspolitisch nicht neutral.
Fazit
Insgesamt deckt sich die explorative Analyse von Social-Media-Posts zur Alterssicherung mit Befunden, die auf einen Zusammenhang zwischen Zukunftsängsten, wie etwa der Sorge vor Altersarmut, und einer verallgemeinerten Skepsis gegenüber demokratisch legitimierten staatlichen Institutionen hindeuten (Bode und Lüth 2018). Für diese Entwicklung trägt die wissenschaftliche Debatte eine Mitverantwortung, denn über Jahrzehnte konnte kein Konsens in zentralen Fragen wie etwa zur Rolle von privater, kapitalgedeckter Vorsorge erzielt werden (Schmähl 2011). So wurde, trotz offenkundiger Misserfolge der Riesterrente (Nullmeier 2015), Überlegungen, doch zur Lebensstandardsicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung zurückzukehren (Hagen und Lamping 2013), nicht gefolgt. Sicherlich tragen Wissenschaft, Politik und Medien auch insofern eine Verantwortung, als Defizite von Sozialversicherungen fokussiert werden oder gar der Sozialstaat selbst zum vermeintlichen Problemverursacher stigmatisiert wird und damit die Erfolge sowie die Resilienz des Sozialstaats gerade in Krisen und herausfordernden Phasen (z.B. Finanzkrise, Corona-Pandemie, demografischer Wandel) unterbelichtet bleiben. Vor diesem Hintergrund wird vielleicht verständlich, wie es passieren konnte, dass Social-Media-Posts auch im Bereich der Alterssicherung zu einer emotional aufgeladenen Polarisierung gesellschaftlicher Gruppen beitragen konnten. Es ist zu befürchten, dass die entfachte Stimmung gegen den Sozialstaat destabilisierende Wirkungen entfalten kann. Ferner zeigt die Untersuchung , dass der Erfolg der kommunikativen Strategien von Finfluencer*innen, die ausgemachte Zielgruppen über verschiedene Altersgruppen hinweg gezielt plattformübergreifend ansprechen, auch auf eine Lücke institutionell verankerter Sozialstaats-Akteur*innen zurückzuführen ist, die auf Social Media weniger Raum einnehmen.
ZUM WEITERLESEN
Maier-Rigaud, R. und Gür-Şeker, D. (2025): Mythen der Alterssicherung auf Social Media. Eine Analyse von YouTube- und TikTok-Videos, in: Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung 2(3), 367-390.
Literatur
Barr, N. (2001): The Welfare State as Piggy Bank. Information, Risk, Uncertainty, and the Role of the State. Oxford.
Blank, F. (2020): Rentenpolitik: Wo stehen wir?, in: F. Blank et al. (Hrsg.): Neustart in der Rentenpolitik. Analysen und Perspektiven. Baden-Baden: 11-24.
Blum, S. und Kuhlmann, J. (2019): Stories of how to give or take – towards a typology of social policy reform alternatives, in: Policy and Society 38(3), 339-355.
Bode, I. und Lüth, R. (2018): Der unruhige Blick nach vorn. Zukunftsangst und Institutionenskepsis im Lichte neuerer empirischer Befunde, in: S. Betzelt und I. Bode (Hrsg.): Angst im neuen Wohlfahrtsstaat. Kritische Blicke auf ein diffuses Phänomen. Baden-Baden: 369-394.
Böning, S.-L. und Maier-Rigaud, R. (2025): Gesundheits- und Verbraucherpolitik, in: W. Weidenfeld und W. Wessels (Hrsg.): Jahrbuch der Europäischen Integration 2025. Baden-Baden: 233-238.
Europäische Kommission (2024): Untersuchung von Kommission und Verbraucherbehörden: Online-Influencer machen kommerzielle Inhalte selten transparent, Pressemitteilung, IP/24/708. Online verfügbar: https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/de/ip_24_708/IP_24_708_DE.pdf [11.8.2026].
Frommert, D. (2025): Lebensabschnittssicherung? Altersvorsorge im Spannungsfeld zwischen Vermögensbildung und Risikoabsicherung, in: Sozialer Fortschritt 74(5), 349-354.
Gür-Şeker, D., Maier-Rigaud, R., Zollner, S., David, F. und Panchangam, S. (2025): Alterssicherung auf Social Media (Projekt AlSo) – Eine explorative Social-Media-Studie über Alterssicherung. Projektbericht. Online verfügbar: https://www.fna-rv.de/SharedDocs/Downloads/Projektberichte/P-2023-19_Guer-Sekere_Maier-Rigaud.pdf?__blob=publicationFile&v=2 [11.8.2026].
Haase, F., Rath, O., Krauß, J. und Schoder, D. (2026): The Role of Finfluencers in Shaping Crowd Sentiment: An Empirical Investigation, in: Business & Information Systems Engineering, 68(3), 559-582. Online verfügbar: https://link.springer.com/article/10.1007/s12599-025-00947-1 [13.8.2026], https://doi.org/10.1007/s12599-025-00947-1.
Hagen, K. und Lamping, W. (2013): Eine restriktive Produktregulierung gehört auf die politische Agenda: Systematisierung und Diskussion von Reformvorschlägen zum Riester-Sparen aus verbraucher- und sozialpolitischer Sicht, in: Sozialer Fortschritt 62(2), 43-51.
Hein-Kirchner, H. (2007): Politische Mythen, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 11/2007, 26-31.
Leiber, S. (2018): Wege aus der Altersarmut?, in: Gesundheits- und Sozialpolitik 72(2), 41-46.
Maier-Rigaud, R. und Gür-Şeker, D. (2025): Mythen der Alterssicherung auf Social Media. Eine Analyse von YouTube- und TikTok-Videos, in: Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung 2(3), 367-390. DOI: 10.3790/vaw.2025.1473302
Nullmeier, F. (2015): Einstürzende Neubauten – Statikprobleme im Säulenmodell der Alterssicherung, in: Sozialer Fortschritt 64(8), 196-202.
Schmähl, W. (2011): Politikberatung und Alterssicherung: Rentenniveau, Altersarmut und das Rentenversicherungssystem, in: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung 80(1), 159-174.
Semeano, J. D., Dullien, S., Logeay, C. und Stein, U. (2025): Stabilisierung des Rentenniveaus: Wer verliert und wer gewinnt wirklich? Simulationsergebnisse für verschiedene Geburtsjahrgänge zum gescheiterten Rentenpaket II der Ampelregierung. IMK Policy Brief Nr. 186.
Stark, B., Magin, M. und Geiß, S. (2022): Meinungsbildung in und mit sozialen Medien, in: Schmidt, J. H. und Taddicken, M. (Hrsg.): Handbuch Soziale Medien. Wiesbaden, 213-231.
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„Wir wollen Unwahrheiten etwas entgegensetzen” Magazin Mitbestimmung Ausgabe 02/2025
Autor*innen
Prof. Dr. Remi Maier-Rigaud ist Professor für Sozialpolitik und leitet den Studiengang B.A. Nachhaltige Sozialpolitik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. In seiner Forschung konzentriert er sich auf sozialstaatskritische Narrative, Theorie der Sozialpolitik, Alterssicherungspolitik, Gesundheitspolitik, den Wandel von Solidaritätseinstellungen, Verhaltensökonomik und Europäische Verbraucherpolitik.
Prof. Dr. Derya Gür-Şeker ist Professorin für Kommunikation und Gesellschaft mit Schwerpunkt Soziale Medien an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Sie ist Expertin für Medien- und Diskursforschung, Social-Media-Kommunikation und -Marketing, kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Künstliche Intelligenz und AI Literacy.